
Im Produktionsbetrieb bedeutet Stillstand nicht nur Zeitverlust – es geht auch um verschwendeten Substrat und verpasste Liefertermine. Wenn eine Primarc-UV-Trocknungsanlage alt wird, ändert sich ihre Spektraldistribution, wodurch die maximale Strahlungsintensität abnimmt. Dadurch entstehen ungetrocknete Tinten, Probleme mit der Haftung sowie Ausschussprodukte. Durch den Einsatz einer Ersatzlampe kann die notwendige Energiedichte wiederhergestellt werden – ohne dass die Anlage stillgelegt werden muss.
Was wirklich wichtig ist: Die Leistung der Lampe muss zur Chemie des Photoinitiators passen. Unsere Primarc-Ersatzlampen nutzen Hochdruck-Galvanometallröhren, wodurch das Spektrum über die wichtigsten UVA-Bänder – 365 nm und 385 nm – stabil bleibt. Dabei handelt es sich um die Wellenlängen, bei denen die meisten UV-Tinten trocknen. Die Leistung der Lampe wird so gesteuert, dass sie im gewünschten Bereich liegt – typischerweise zwischen 1.000 und 1.500 mW/cm², je nach Leistung der Lampe und Geometrie des Reflektors.
Wir wählen eine Quarzkapsel aus, damit eine hohe UV-Transmission sowie thermische Stabilität gewährleistet werden können. Der Reflektor verwendet dichroitische Beschichtungen, um das Spektrum zu formen und zu verhindern, dass Infrarotwärme auf das Substrat trifft. Stellen Sie sicher, dass die Spannung und der Anschlusstyp zum jeweiligen Gerät passen – 220–240 V oder 110–130 V, mit Standard-Primarc-Anschlüssen. Überprüfen Sie außerdem die Länge und den Durchmesser des Lichtbogens, damit die Brennweite konstant bleibt.
Warum das wichtig ist: Eine konstante Trockenungsleistung ermöglicht es, die Geschwindigkeit zu erhöhen, ohne dass die Tinte übergetrocknet oder beschädigt wird. Dadurch lässt sich die Trockenungsleistung besser kontrollieren – was wiederum zu weniger Fehler bei der Verarbeitung von hitzeempfindlichen Folien führt. Zudem bleibt der Stromverbrauch vorhersehbar. Durch eine konstante Leistung über die gesamte Lebensdauer der Lampe können geplante Pausen für den Austausch der Lampe vermieden werden – und die Qualität bleibt konstant.
Ein paar Dinge, die beachtet werden müssen: Überprüfen Sie vor der Installation genau das Modell der Primarc-Lampe sowie den Typ des Reflektors. Eine nicht passende Länge des Lichtbogens führt zu Unregelmäßigkeiten in der Strahlungsintensität und der Trockenungsqualität. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Position des Schlosses/Filters sowie die Kühlung richtig eingestellt sind – die UV-Leistung ist nämlich empfindlich gegenüber der Betriebstemperatur. Man kann davon ausgehen, dass die Leistung etwa 1.000 Stunden lang innerhalb der Spezifikationen bleibt – danach nimmt sie ab. Der Austausch der Lampe sollte dann anhand der gemessenen Energiedichte erfolgen, und nicht nach dem Kalenderdatum.