
Bei Kreditkartenmustern geht es um eine dünne Tintenschicht sowie um ein Sicherheitsüberlaminat – beides muss ordnungsgemäß aushärten. Es darf weder Hitze angewandt werden, noch darf es Rückstände geben, die später bei der Prägung oder Laminierung Probleme verursachen. Nicht ausreichend ausgehärtete Tinte? Abgelehnte Produkte. Zu stark belichtetes Substrat? Verformte Karten, die anschließend Probleme verursachen. Wir haben spezielle UV-Lampen entwickelt, damit die Behandlungskraft konstant bleibt, die Spektralausbeute stabil ist und die Lebensdauer der Lampen vorhersehbar bleibt – selbst dann, wenn die Druckmaschine 24/7 in Betrieb ist.
Was wirklich wichtig ist, ist die Passgenauigkeit zwischen der Lampe und den Photoinitiatoren. Unsere Hochdruck-Mercurydampflampen liefern eine konstante Ausbeute bei 365 nm, liefern zusätzliche Energie im Bereich von 385–405 nm zur Aushärtung der Oberfläche und liefern eine kontrollierte Dosis bei 254 nm zur Förderung des Kreuzverbindens in dünnen Schichten. Die maximale Strahlungsintensität beträgt 12 W/cm² – dadurch kann man bei Druckgeschwindigkeiten über 600 Folien pro Minute arbeiten, sei es bei Narrow-Web-Offset- oder UV-Flexodruckverfahren.
Ein mit Dichroik-Coating versehener Reflektor formt das Spektrum und hält die Temperatur des Substrats unter 10 °C – das ist wichtig, wenn PVC- oder Verbundmaterialien verwendet werden. Wir geben die Leistung auf der Bogenfläche an und geben außerdem die Aushärtungsenergiedichte in mJ/cm² an, damit man die Lampeneinstellungen mit den Messwerten des Radiometers abstimmen kann und somit einen wiederholbaren Prozess gewährleistet wird.
Die Vorteile sind klar: konsequente Aushärtung von Rand zu Rand, weniger Geschwindigkeitsreduktionen und weniger Schwankungen in der Lampenleistung. Das bedeutet höhere Durchsatzraten, weniger Ausschuss und weniger Lampentausche. Der Energieverbrauch sinkt ebenfalls – die Effizienz des Reflektors sowie die präzise Steuerung des Spektrums reduzieren den verschwendeten Infrarotstrahlung. Die Lebensdauer der Lampen beträgt mehr als 2.000 Stunden, wobei bis zum Ende der Lebensdauer weniger als 5 % der Leistung verloren geht. Zudem sorgt das ozeongefreie Design dafür, dass die Lampenkammer sauber bleibt und die Wartung erleichtert wird.
Wenn man diese Aspekte ignoriert, entstehen Probleme. Man muss die Kompatibilität zwischen der Druckmaschine und der Lampe berücksichtigen – Typ des Anschlusses, Länge der Lampe sowie die Montageabstände. Unterschiedliche Abmessungen führen zu Problemen bei der Ausrichtung der Lampen, was Zeit kostet. Zudem muss man die Kompatibilität mit den verwendeten Tinten und Photoinitiatoren überprüfen – manche Formulierungen erfordern eine angepasste Spektralstruktur, um unvollständige Aushärtung zu vermeiden.
Außerdem muss man die Luftzirkulation und Kühlung sorgfältig planen. Wenn man die Temperatur des Substrats nicht kontrollieren kann, kann man trotz richtiger UV-Dosis erfolglos bleiben, besonders bei hitzeempfindlichen Karten.