
Wie man seine dicke Tinte wirklich trocknen lässt: Die Wahrheit über Galliumiodid
Haben Sie schon einmal mit dem lästigen Problem zu kämpfen gehabt, dass die Oberfläche der Tinte zwar trocken erscheint, aber sobald man sie berührt oder abzieht, ist die darunterliegende Schicht immer noch klebrig? Das ist ein Albtraum – es führt zu Blasenbildung und zum Verschwenden von Material.
Das liegt daran, dass herkömmliche Quecksilberlampen (mit Wellenlängen von 254 nm und 365 nm) einfach nicht in der Lage sind, durch dicke Schichten oder schwere Pigmente vorzudringen. Sie treffen auf die Oberfläche und hören dort auf zu wirken.
Deshalb kommen unsere Galliumiodid-Lampen ins Spiel. Anstatt auf diese kürzeren Wellenlängen zu setzen, verschiebt Galliumiodid die Strahlung in den Bereich von 400 nm bis 450 nm. Dadurch gelangt die Strahlung tief in die Schicht hinein. So wird die Tinte wirklich vollständig getrocknet – sie haftet also richtig am Untergrund.
Umgang mit der Hitze
Das Problem dabei ist: Diese Lampen werden sehr heiß. Wenn man die Leistung erhöht, um die Produktionsgeschwindigkeit zu steigern, muss man sorgfältig mit der Kühlung umgehen. Ohne geeignete Lüfter oder Wasserkühlungen kann das Substrat beschädigt werden oder es bilden sich Blasen in der Tinte. Das möchte natürlich niemand.
Um diesem Problem entgegenzuwirken, verwenden wir hochreines Quarzglas, damit die UV-Strahlung weiterhin wirken kann. Zudem können wir die Abstände zwischen den Komponenten so anpassen, dass sie perfekt in Ihre Presse oder Ihren Transportmechanismus passen – ohne dass Sie Ihre gesamte Anlage umbauen müssen.
Stабile Funktion
Wir haben diese Module so konzipiert, dass sie leicht ausgetauscht werden können. Es handelt sich dabei um Standardanschlüsse sowie einfache Verkabelung – im Grunde genommen können Sie die Module einfach einsetzen und weiterarbeiten.
Aber seien wir ehrlich: Diese Lampen sind keine Wundermittel. Sie halten nicht ewig – im Laufe der Zeit nimmt ihre Intensität ab. Die beste Lösung ist es, regelmäßig die Leistung zu überprüfen. Nutzen Sie dazu einen Meter, um monatlich die Leistung in mW/cm² zu messen. Wenn die Zahl sinkt, sollten Sie die Lampe austauschen. Es ist viel günstiger, eine Lampe am Dienstag auszutauschen, als am Freitag festzustellen, dass eine ganze Produktionsreihe unvollständig gebleibt ist und somit weggeworfen werden muss.